Charaktere

Indie

ist die jüngere der beiden Schwestern und – passend zu ihren roten Haaren – ein wahrer Wirbelwind. Ungestüm, impulsiv und aufbrausend, zeigt sie den Leuten geradeheraus, was sie von ihnen hält. Dem neuen Freund und Engels-Guru ihrer Mutter, Shantani, gibt sie erst gar keine Chance: „Verpiss dich, würde ich gerne sagen. Du gehörst hier einfach nicht her. Du gehörst nicht zu uns. Und erleuchtet bist du auch nicht, auch wenn du die nächsten hundert Jahre rohen Brokkoli frisst.“ (S. 36).
Durch Indies scheinbar unberechenbare Launen herrscht bei ihr immer ein Hin und Her zwischen Himmelhoch-Jauchzend und Zu-Tode-Betrübt.
Indie ist mutig, abenteuerlustig und fest entschlossen, den mysteriösen Geschehnissen um Whistling Wing auf den Grund zu gehen.

Dawna:

Dawna, die ältere der beiden Schwestern, ist der Ruhepol der Familie. Neben ihrer aufbrausenden Schwester und ihrer unsicheren Mutter übernimmt sie die Rolle der Verantwortungsbewussten. Diese Verantwortung meistert sie souverän und ohne sich zu beschweren, sie kennt ihre Rolle: „Die schöne, brave Dawna. Die Dawna, die alles regelte. Die große Schwester Dawna.“ (S. 140)
Sie rettet regelmäßig den Haussegen, ob es nun um komische Engelsseminare oder Raw Food geht. Dawna findet für jedes Problem eine Lösung. Sie hat einen vernünftigen und ausgeglichenen Charakter und musste ihrer kleinen Schwester schon häufiger aus der Patsche helfen. Doch spätestens, als sie ihren Sandkastenfreund, den attraktiven und geheimnisvollen Miley, wieder trifft, testet auch sie ihre Grenzen aus.

Mutter:

Victoria ist Dawnas und Indies Mutter. Sie ist unsicher, realitätssfremd, ruhelos und wird eher von ihren Töchtern umsorgt als anders herum. Vic ist andauernd auf der Suche nach etwas, das ihr Leben ausfüllt, dabei bleibt sie kaum einmal länger als ein halbes Jahr an einem Ort. Diesen Sommer hat sie eine spirituelle Phase und versucht – vergeblich – ihren Schutzengel zu finden: “Ich spüre es”, sagt Mum mit ihrer Märchenerzählerstimme. “Wir sind hier willkommen.“ Was für ein Quatsch. Meine Mutter spürt andauernd Quatsch. Seit sie dieses bescheuerte Engelsseminar besucht hat, fühlt sie sich ständig erleuchtet. (S. 17) Durch ihre Beziehung mit Shantani wird sie jedoch ruhiger, strahlt Zufriedenheit und Stärke aus und es scheint so, als wisse sie zum ersten Mal in ihrem Leben, was zu tun sei.

Shantani:

Shantani ist der neue Freund von Victoria. Er hat ungepflegte, blonde Haare, wässrig blaue Augen und seine seidenglatte Stimme. Sein leeres, scheinheiliges Lächeln wirkt auf die Schwestern nicht eben vertrauenswürdig: “Sei gegrüßt”, sagt er zu mir mit seiner seidenglatten Stimme. Es ist eine Stimme ohne Wärme, sie gibt nichts von ihm preis. Und ich spüre tief in mir, dass seine Absichten nicht gut sind.“ (S. 36)
Shantani verbringt seinen Tag damit, Kontakt mit (Schutz-) Engeln herzustellen, dem so genannten Channeln. Besonders Indie findet das mehr als lächerlich und bezeichnet ihn als ”Arschgeige, die so erleuchtet ist, wie ein ungekochtes Ei”. Doch müssen die Schwestern einsehen, dass die Dinge eher richtig kompliziert werden, seit Shantani und sein Hund Dusk auf dem Hof aufgetaucht sind..

Miley:

Für Dawna und Indie ist Miley faszinierend und abstoßend zugleich. Seit den gemeinsamen, abenteuerlichen Kindertagen hat sich seine überhebliche, lässige Art nicht geändert, und Dawna wehrt sich innerlich lange dagegen, den lässigen, muskulösen und braun gebrannten Miley attraktiv zu finden: „Miley grinst schief. Das Rot des Feuers spiegelt sich in seinem Gesicht und er sieht mit einem Mal noch fremder aus als bei unserer ersten Begegnung vor vier Tagen. Fremder und anziehender.“ (S. 142).
Obwohl beide Schwestern zunächst von seiner Hilfe nichts wissen wollen, wird er im Laufe der Geschichte immer wichtiger.

Comtesse

Die Comtesse lebt auf dem Nachbargrundstück von Whistling Wing. Schon früher machte sie einen äußerst seltsamen Eindruck auf die Mädchen – vor allem, weil sie immer um die Mittagszeit schlafen ging, um die ganze Nacht die Sterne beobachten zu können. Auch als die beiden Schwestern jetzt nach Whistling Wing zurückkehren, gelingt es ihnen nicht, die Comtesse zu durchschauen: “Das Beste wäre. ihr würdet auch gleich heute wieder verschwinden”, sagt sie orakelhaft und fuchtelt mit dem Stock vor mir herum. (S. 28).
Ist die eigenbrötlerische, alte Dame einfach nur etwas verrückt?

Gabe


Gabe ist ein mysteriöser junger Mann, der ganz plötzlich auf dem Hof der Schwestern auftaucht. Sein Körper und Gesicht sind makellos, fast wie bei einer griechischen Statue. Mit seinem überirdischen Auftreten bringt er selbst die sonst bodenständige Indie aus der Fassung. Trotz ihrer Angst vor dem Unbekannten fasziniert er sie unheimlich und langsam aber sicher wächst ihre Zuneigung zu Gabe: “Du und ich. Wir sind eins, sagen seine Augen. Auch du kannst in mir lesen. Wenn du deine Augen öffnest, siehst du auch in meine Seele.“ (S. 306)
Doch wer ist er?
Weshalb fleht er sie an, Whistling Wing zu verlassen?
Und was hat es mit der tätowierten Feder auf sich?

typisch Arena

Kristy und Tabita Lee Spencer
alias Beate Teresa und Susanne Hanika

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